Gräfin Cosel auf Schloss Nossen

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Am 23. November 1716 traf die Gräfin Cosel auf Schloss Nossen ein. Als Bewachung wurden 40 Mann aufgeboten. Angewiesen war die genaue Untersuchung der Räume mit Fenstern, Türen und Kaminen. Am 27. November verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Cosel durch einen Schlaganfall. In Nossen wird die Gräfin vom Leibarzt Hofrat Tropaneger behandelt. Erst nach Tagen ging es ihr stundenweise besser. Am 9. Dezember 1716 übermittelte August der Starke, dass die Gräfin in Stolpen inhaftiert werden soll. Die Vorbereitungen zu ihrer Verlegung wurden streng geheim gehalten. Am 24. Dezember 1716 wurde die zum Sitzen zu schwache Gräfin in die Kutsche gelegt und nach Stolpen gebracht.

Näheres zu diesem Thema erfahren Sie in der Ausstellung im Schloss Nossen sowie in dem Buch von Dieter Nadolski "Die miserabele Gräfin Cosel", erhältlich in unserem Museumsshop.