Dauerausstellung: "Die Geschichte von Schloss, Ambt und Jägerey"

Thema dieser Ausstellung ist die Entwicklung des Amtes Nossen, dessen Zentralverwaltung lange Zeit auf Schloss Nossen untergebracht war. Acht Schautafeln, acht Schaubücher und drei große Vitrinen berichten über die wichtigsten Themen, wie beispielsweise die Entwicklung des Münzwesens, die Entwicklung von Gewichten und Maßen oder bekannte Verbrecher, die durch das Amt Nossen ihrem Richter zugeführt wurden. Beispielsweise können Sie einen Blick in eine Faksimile des Buches: „Leben und Übeltaten Christian Eckoldts“ aus dem Jahre 1726 werfen.

Die Vorgeschichte des Amtes Nossen begann bereits in der Zeit des Klosters Altzella, dem die niedere, die höhere und die sogenannte Blutsgerichtsbarkeit im Klosterbezirk zugesprochen war. In einem der ausgestellten Schaubücher ist ein Abdruck eines Visitationsberichtes des Klosters zu sehen.

 

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Schließlich gibt eine Figurineninstallation mit Audiokomentar einen Einblick in eine Gerichtsverhandlung auf dem Amt Nossen. Die Installation ist eine Nachstellung der „Untersuchung des vom Reiter Martin Hünicke in der kurfürstlichen Wildbahn verübten Vergehens“.

Der Teil der Ausstellung im großen Kaminsaal beschäftigt sich mit der Geschichte des Schlosses als Jagdlager und dem Jagdrevier der Kurfürsten im nahegelegenen Zellwald.