Herzlich willkommen im Schloss Nossen

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Wir laden Sie recht herzlich zu einem Besuch auf Schloss Nossen ein. Das Renaissanceschloss liegt majestätisch auf einen Felsvorsprung über der Freiberger Mulde Die Anlage blickt auf eine fast 850 jährige Geschichte zurück. Diese geht einher mit der Nutzung als Ritterburg, Bischofs- und Abtsitz sowie als kurfürstliches Jagd- und Amtschloss. Hier findet man architektonisch die Spuren aus dem Mittelalter ebenso wie aus der kurfürstlichen Zeit, mit Bemalungen der Wand- und Deckenbereiche aus der Renaissance. Zum Entdecken laden Keller, Gewölbe und Verlies ein. Im Westflügel des Schlosses, dem ehemaligen kurfürstlichen Hof- und Reiselager, beherbergen die historischen Räume Ausstellungen zur Schlossgeschichte und zu Themen des sächsischen Adels. Es gibt noch einiges anderes zu bestaunen: eine historische Bibliothek, eine Sammlung von naturkundlichen Exponaten sowie ausgewählte Werke impressionistischer Landschaftsmalerei. Der Schlosshof und die Terrasse lädt zum Verweilen und Ausschauhalten mit einem Blick in das Muldental und auf den gegenüberliegenden Rodigtberg ein. Das Schloss wird heute öffentlich aber auch für Wohnzwecke genutzt.

 

Einfach weg

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Zerstörte Schlösser der Adelsfamilie von Schönberg

Ausstellung im Schloss Nossen ab dem 12. September 2010 

Die Bodenreform, die 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone durchgeführt wurde, veränderte nicht nur die gewachsenen Besitzverhältnisse auf dem Lande, sondern ging auch mit einer beispiellosen Zerstörung des Kulturerbes einher. Um die Erinnerung an die enteigneten Gutsbesitzer auszulöschen, ordnete die sowjetische Besatzungsmacht im September 1947 an, die ehemaligen Herrensitze abzubrechen. Die deutschen Behörden, die unter der Kontrolle kommunistischer Funktionäre standen, setzten diesen Befehl rücksichtslos durch, obwohl Anwohner, Bürgermeister und Denkmalpfleger gegen die Zerstörung der historischen Bauwerke auftraten. Allein in Sachsen wurden etwa 300 Schlösser und Herrenhäuser sowie zahlreiche Rittergutsgebäude beseitigt. Die systematisch geplante Denkmalvernichtung betraf auch zehn Adelssitze der Familie von Schönberg. An ihrem Beispiel lässt sich zeigen, welche Werte nach 1945 verloren gegangen sind und welche Wunden die Bodenreform in den Dörfern hinterlassen hat.

Otto Altenkirch - Landschaften zwischen Nossen und Siebenlehn

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Diese kleine aber feine Kabinettausstellung präsentiert überwiegend großformatige Landschaftsgemälde aus der Region zwischen Nossen und Siebenlehn.

Einige der ausgewählten Arbeiten waren seinerzeit auf verschiedenen Kunstausstellungen vertreten, so das Bild „Muldenaue im Spätsommer“, das 1922 auf der Großen Berliner Kunstausstellung Beachtung fand und das Bild „Tauwetter am Schilfteich“, welches 1926 im Münchner Glaspalast ausgestellt war. Zur Themenausstellung „Tiere, Wald und Jagd“ des Sächsischen Kunstvereins Dresden hatte Otto Altenkirch 1937 das interessante Gemälde „Waldbächlein“ eingereicht. Das Bild „Altwasser an der Mulde“ hing bereits 1936 anlässlich einer Regionalausstellung im Schloss Nossen. Nicht zuletzt ist die herausragende Arbeit „An der Bobritzsch im Schnee“ der Gemäldegalerie Neue Meister Dresden zu nennen, die bereits auf vielen großen Ausstellungen zu sehen war.

Lassen Sie sich von den qualitätvollen Landschaftsimpressionen des Malers Otto Altenkirch verzaubern und zu einer Wanderung durch das Muldetal inspirieren. Viele der gezeigten Motive kann man mit etwas Phantasie auch heute noch entdecken.

Die Künstlermonografie „Otto Altenkirch – Leben und Werk“ ist in einer Nachauflage wieder erhältlich. Beim Besuch von schloss Nossen und der Ausstellung können sie diese Monografie zum Sonderpreis erwerben. 

Mehr Informationen erhalten Sie HIER.